Bauern, Jäger und Forst 2019

Das Fest fand auch diese Jahr wieder auf dem Hof der Familien Vincon und Fauser in Perouse statt.

Erstellt am 31.08.2019

Bauern, Jäger und Forst Festivität: Sensationell!

 

 

Part 1: Der Aufbau

 

 

Logisch, ein Fest in dieser Dimension muss gut bedacht sein. Genau deshalb haben die Vorbereitungen bereits im Frühsommer 2019 begonnen. Die Familien Vincon und Fauser sowie Bodo Sigloch und Michel Huber seien an dieser Stelle vorweg genannt. Diese Kerngruppe hat sich zu einem hervorragenden Team entwickelt und nach 2017 die gemeinsamen Stärken noch weiterentwickelt. Ein dicken Waidmannsdank im Namen der KJV Leonberg an Euch! Auch logisch: für diese Festdimension braucht es nicht nur Euch, sondern einen ganzen Stab an Helfern, Helfes-Helfern, Ehefrauen, Freunden Sponsoren, Gönnern und Menschen, die einfach mitmachen wollen. Auch hier: Danke, danke, danke an alle die mit zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Bereits der Aufbau hat gezeigt, wie koordiniert und gut gelaunt alles Hand in Hand lief. Am Freitagabend war alles fertig, also das meist halt…. Und was noch fehlte wurde bis Samstagvormittag erledigt. Und ab da fanden sich auch schon die ersten durstigen Gäste auf dem Festgelände ein.

 

 

Part 2: Das Festwochenende

 

 

Bereits zur Mittagszeit waren mehr Besucher geströmt, als zwei Jahre zuvor am Sonntag, dem stärkeren Tag. Hausherr Rolf Vincon, KJM Bodo Sigloch, Stadt und Forst eröffneten das Fest um 11.00 Uhr und zack los gings. Also Vollgas für alle. Achim Schätzler hatte die Schichten eingeteilt und über 160 Helfer standen an den beiden Tagen parat. Der Besucherstrom riss nicht ab. Alle Helfer gaben ihr Bestes. Die Küchenmannschaften, um die Chefs: Eberhard Renninger, Albert Elser und Axel Gottschlich, die Spül- und Abräumdienste, die Kassenbesetzungen und die Getränkeausgabe sowieso, denn der Samstag war heiß.

 

Nachdem die KJV Bläser Gruppe und die Heimsheimer Bläser ebenfalls mit Ihren Hörnern begrüßten, gab das Seniorenorchester aus Calw sein bestes. Am Nachmittag kam die Getränkeausgabe zeitweise an ihr Limit, an der guten Feststimmung änderte dies aber nichts.

 

Wer nach Burgern, Wildgulasch, Bier sowie Kaffee und Kuchen sich mal wieder bewegen wollte, der konnte von Marktstand zu Marktstand flanieren. Hüte, Modeschmuck, Wurst, Käse, Senf, Honig und vieles mehr wurde feilgeboten. Nicht zu vergessen, jagdliches Equipment, Fahrzeuge für die Straße und fürs Feld und Gartengeräte.

Der Forst informierte an seinem Stand nicht nur rund um die aktuelle Waldsituation, sondern trug mit einer speziellen Säge die im Sitzen per Pedale angetrieben wurde zum Kalorienabbau bei.

 

Am Abend sorgte das Trio xxxxx noch für musikalische Überraschung. Die drei Herren zogen singend und musizierend von Tisch zu Tisch. Einen gelungenes Festtag geht bekanntlich etwas länger, dieser ging sehr „länger….“

 

Am Sonntag dann die nächste Überraschung. Beim Gottesdienst gab es keinen freien Sitzplatz mehr. Schnell wurden noch Bänke geholt. Bauernpfarrer xxxx Rockel hielt seinen Gottesdienst vor ca. 900 Anwesenden.

 

 

 

 

Seit 2013 findet das Fest alle 2 Jahre statt. Im Jahr 2017 erstmalig auf dem Hofgeländer der Familie Vincon in Perouse. Im Fokus: die Dreiergemeinschaft von Bauern, Jägern und Forst. Der Grundgedanke dieser imagebildenden Maßnahme: die Präsentation der Leistungen und Produkte aus regionaler Landwirtschaft sowie Wildbret und Holzwirtschaft aus heimischen Wäldern.

 

Diese Themen scheinen den aktuellen Nerv unserer Verbraucher voll und ganz zu treffen. Denn, der Besucherstrom von Jung und Alt riss während der zwei Tage nicht ab. Ebenfalls begeistert: die angereiste Polit-Prominenz. Ein hoch interessierter Landrat Roland Bernhard zum Beispiel, ließ sich von KJM Bodo Sigloch das Fest bei einem Rundgang näher erläutern.

Neben den Marktständen wartete unter anderem auf die Besucher eine erstklassige Jagdhundevorführung, eine Drohnenvorführung zum Thema Kitzrettung und viel Information an den LENA Mobilen des LJV und der KJV Leonberg.

Zur Bewirtung wurden Wildschweingulasch, Wildschweinfilet und Wildburger gereicht. Dazu hatte die KJV 1,6 Tonnen Wildschweinfleisch verarbeitet. Die Sauen dazu wurden alle von Jägerinnen und Jägern der KJV erlegt. Eine Win-Win Situation sozusagen.

 

Was hier im Dienst der Jägerschaft geleistet wurde ist außergewöhnlich und unerreichbar. Ohne diese großartige und großzügige Unterstützung wäre ein solches Event nicht machbar und hätte eigentlich einen Sonderpreis des Landesjagdverbandes verdient.

 

 

 

 

Part 3: Das Helferfest

 

 

Bodo Sigloch und die Familien Fauser sowie Vincon luden am 12, Oktober zum Helferfest nach Perouse. Der Einladung folgten xx Mitglieder, Förderer und Freunde. Für das leibliche Wohl sorgt in perfekter Manier Michel Huber mit Team.

Danke an alle, die auch hier geholfen haben. Eine schöne Geste. Und nicht nur das. Ganz nebenbei kam der soziale Zweck noch zu Gute.

 

 

Am Hauptfest selbst, stellte der Geschäftsführer der Firma Lanz Hebebühnen Ralf Lanz kostenlos eine mobile Hebebühne bereit. Damit konnten Besucher gegen eine kleine Spende bis zu 30 m hoch befördert werden. Aus luftiger Höhe bot sich bei hervorragendem Wetter ein idealer Ausblick über das Festgelände.

Parallel dazu organisierte die Familien Vincon und Fauser eine Tombola sowie ein Kinderschminken. Alle drei Aktionen brachten eine Spendensumme in Höhe von 750 Euro ein.

 

Die Kreisjägervereinigung Leonberg erhöhte den Betrag auf 1000 Euro. Überreicht wurde der Spenden-Scheck an den Verein 46PLUS – stellvertretend an Simone Hofmann mit Tochter Maike.

 

Dieser Verein existiert seit 2003 und hat sich zum Ziel gesetzt rund um das Down-Syndrom zu informieren. Der Verein möchte Vorurteile und Berührungsängste abbauen und neu betroffenen Eltern Mut machen.

 

Die Spende wird sicherlich sinnvoll eingesetzt werden.

 

Mehr Infos unter: www.46plus.de

Erstellt am 16.01.2020
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